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VER zieht Bilanz 2020 – Geschäftsjahr von Pandemie geprägt

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1. September 2021

Trotz der anhaltenden Pandemie ist es der VER im zurückliegenden Geschäftsjahr mit vereinten Kräften gelungen, das Angebot nahezu durchgängig anzubieten und die öffentliche Mobilität aufrechtzuerhalten.
Auf insgesamt 50 Linien erbrachte das Verkehrsunternehmen im zurückliegenden Geschäftsjahr 5,11 Million Wagenkilometer und beförderte 13,2 Millionen Fahrgäste (2019: 17,99 Millionen Fahrgäste). Die kassentechnischen Einnahmen betrugen 10,05 Millionen Euro (-17,5 % zu 2019).Das Unternehmen besaß zum Jahresende 104 eigene Busse und beschäftigte 2020 durchschnittlich 322 Mitarbeitende.

ÖPNV-Rettungsschirm

Der zeitweise Fahrgastrückgang von über 74 % im Vergleich zum Jahresanfang 2020 durch die Pandemie, hatte für die VER folgenschwere Konsequenzen: Er bedeutete Kurzarbeit für Teile der Belegschaft sowie einen gewaltigen Einnahmeverlust. Durch den Rettungsschirm von Bund und Land konnten die Verluste jedoch fast vollständig ausgeglichen werden, die VER erhielt 2,84 Millionen Euro aus diesem „Topf“.

Das Unternehmen schloss das Geschäftsjahr 2020 daher mit einem Verlust von 14,92 Millionen Euro ab. Der Planwert des Geschäftsjahres von 15,50 Millionen Euro konnte trotz der geringeren Einnahmen, durch die konsequente Reduzierung der Aufwendungen deutlich unterschritten werden.

Unternehmensentwicklung

Auch im Geschäftsjahr 2020 stand die Unternehmensweiterentwicklung im Fokus. So wurde die Umstrukturierung auf unterschiedlichsten Ebenen fortgesetzt, Geschäftsbereiche zusammengeführt und verschlankt sowie die Zusammenarbeit mit der BOGESTRA weiter ausgebaut, beispielhaft sei hier die Übergabe der gesamten Unternehmens-IT an den Partner genannt.

On-Demand-Verkehre

Im zurückliegenden Geschäftsjahr stand ebenfalls die Entwicklung eines Konzepts zur Einführung von On-Demand-Verkehren an; die sich anschließende Konzeptionsphase soll bis zum Herbst 2021 abgeschlossen sein. Im Gegensatz zu On-Demand-Projekten anderer Nahverkehrsgesellschaften steht bei der VER jedoch nicht eine Angebotserweiterung im Fokus der Überlegungen. Es geht vielmehr darum, in Zeiten schwacher Nachfrage Leistung ökologisch und ökonomisch sinnvoll zu bündeln und gleichzeitig durch eine flexible und individuelle Ausgestaltung des Angebots dieses für die Kundschaft deutlich attraktiver zu gestalten. Angedacht ist, die Pilotphase eines On-Demand-Angebots auf zwei Jahre zu befristen.

Acht Neue

Grün-Weiß-Rot heißt es seit Anfang 2020 mit den acht „Neuen“ im VER-Betriebsgebiet. Die Solo- und Gelenkbusse des Herstellers EVOBus (Mercedes) inklusive einem Hybridbus sind äußerlich am grün-weiß-roten Design zu erkennen – dem bekannten Symbol der Kooperation östliches Ruhrgebiet (KöR, heute kmr – Kooperation Metropole Ruhr)

Sie sind die ersten Fahrzeuge, die im Rahmen der Kooperation von der VER angeschafft wurden, weitere werden folgen.